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Blick nach innen

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Der Blick nach innen
Meditation mit den zwei Farbpunkten




Die zwei Arten zu schauen

Die Meditation mit den zwei Farbpunkten ist aus physiologischer Sicht insofern besonders interessant, als sie eine recht ungewöhnliche Verwendung der Augen beinhaltet. Einerseits gehen die Augen bei der Betrachtung der Punkte in eine starke Schielstellung, die, wäre sie nicht willkürlich, durchaus als pathologisch zu bezeichnen wäre. Und anderseits findet im Laufe der Betrachtung eine extreme Beruhigung der willkürlichen und unwillkürlichen Augenbewegungen statt, mit der eine deutliche Bewußtseinserweiterung einher geht
(mit einer messbaren Wirkung auf das Gehirn).
Beide Aspekte sind zum Verständnis der Vorgänge, die durch die Betrachtung der Punkte ausgelöst werden, gleichermaßen wichtig.


Hier können Sie sich über diese Technik informieren. Hören Sie sich dazu den Komentar zu dieser Meditationstechnik und die messtechnischen Hintergründe an. Ein kurze, 1:34 Minuten dauernde Information, erklärt Ihnen diese Technik. Dazu einfach den Player rechts starten!
Achten Sie darauf, dass Ihr Soundsystem am PC eingeschaltet ist.


Das künstliche Schielen

Als Betrachter haben Sie zwei farbige Punkte (rot und blau) vor sich am Bildschirm.

Man bringt seine Augen in eine leichte Schielstellung, so dass man von den auf dem Bildschirm sichtbaren Punkten ein Doppelbild erhält. Bei Eintritt der ersten Wirkung, sieht man statt zwei Punkten vier.


Wählen Sie die richtige Distanz zum Bildschirm und zu den beiden Farbpunkten, am besten Sie exerimentieren etwas. Nach einigem Training finden Siedann sehr schnell die richtige Distanz für Ihren Blick.

Bild rechts:
Der richtige Blick,
der Betrachter bringt seine Augen in eine leichte Schielstellung.
Das geht am besten, wenn man die Augen weitgehend entspannt





Bild rechts: Wenn Sie es richtig machen, sollten 4 Punkte entstehen.
Manchmal bedarf es einigen Übens um die 4 Punkte zu sehen. Aber es lohnt sich, so lange zu üben bis es Ihnen gelingt.




Wenn man die Schielstellung seiner Augen noch etwas verstärkt, kann man die inneren zwei Punkte derart zur Deckung bringen, dass anstelle der vier Punkte nur noch drei zu sehen sind. Wobei die mittlere Punkt zu einem Teil vom linken und zum anderen Teil vom rechten Gesichtsfeld gesehen wird. In den meisten Fällen entsteht dann eine Mischfarbe
(Grau-Schwarz) beim mittleren Punkt.

Der Übergang vom "normalen" Sehen zum binokularen Schauen, zum Schielen setzt eine gewisse Entspannungsfähigkeit der Augen und des Körpers voraus, die nicht bei jedermann in gleichem Maße gegeben ist. Wer sie hat, wird beobachten können, dass während des ganzen Vorgangs die ursprüngliche Scharfstellung der Augen auf die Punkte erhalten bleibt. Das mittlere, durch die Schielstellung entstandene Bild, erscheint ebenso randscharf wie die ursprünglichen Punkte, obwohl sich der Winkel der Sehachsen zueinander verändert hat, so als läge der betrachtete Gegenstand viel näher an den Augen. Es scheint, daß gekoppelte Akkomodationsmechanismen von einander getrennt werden, eine Erfahrung die von Anfängern in der Regel als interessant und aufschlußreich erlebt wird.


Gelingt es dem Betrachter, unter Beibehaltung der ursprünglichen Fokussierung die Augen in die Schielstellung zu bringen, so erscheint ihm das mittlere Bild
(der mittlere Punkt), das ja als einziges binokular gesehen wird, klarer, plastischer (ähnlich eines 3D Effekts) und realer als die beiden äußeren.
Wenn es Ihnen sehr gut gelingt, bleibt NUR noch der mittlere Punkt sichtbar!
(siehe Bild rechts)




Der "weiche Blick"

Für den zweiten Aspekt des Schauens hat sich in der Praxis die Bezeichnung "weicher Blick" eingebürgert (G.Pennington 1981). Er beinhaltet ein "Nicht-vereinnahmenlassen" der Aufmerksamkeit des Betrachters durch seine visuellen Erlebnisse mit den Punkten. Während der Blick auf die Punkte gerichtet ist, bleibt die Aufmerksamkeit offen für alle möglichen anderen sensorischen Reize: visuelle (aus der Peripherie des Gesichtskreises), akustische und körperliche Wahrnehmungen, die nicht unmittelbar mit der Betrachtung der Punkte zu tun haben, werden nicht ausgeschlossen, sondern ganz bewußt parallel zum visuellen Erleben mit den Farbpunkten aufgenommen. Der Betrachter lernt sehr schnell, zwischen der Betrachtung der Farbpunkte und der Instanz "Aufmerksamkeit" zu unterscheiden.

Er nimmt diese zwei Aspekte seiner Wahrnehmung als getrennt bzw. trennbare Funktionen differenzierter wahr als gewöhnlich. Das führt zu einer deutlichen Entkrampfung im Bereich der Augen und zu einer Gelassenheit, die in der Regel als wohltuend von manchen aber
(zunächst) als "beängstigend" empfunden wird.

Diese Entkrampfung ist eine Grundvoraussetzung für die korrekte - schielende Betrachtung der Punkte. Der weiche Blick bringt bei den meisten Anfängern eine erstaunliche Beruhigung der sakkadischen Augenbewegungen mit sich. In fortgeschrittenen Stadien der Betrachtung der Punkte ruhen die Augen meist völlig regungslos auf dem mittleren (entstandenen) Punkt. Die Aufmerksamkeit, die sich inzwischen gleichmäßig über das gesamte Sensorium verteilt hat (weicher Blick),wird als eigentlich erlebende Instanz empfunden.

Auch Gedanken und geistige Bilder können auf diese Weise ruhig betrachtet werden, ohne daß sie den Betrachter ihrerseits vereinnahmen. Die Ruhigstellung der Augen und die Erweiterung der Aufmerksamkeit auf die sensorische Peripherie ist nicht für jedermann leicht zu erreichen. Bei sehr nervösen Menschen kann es zu einer vorübergehenden Problematik kommen, in der die Sakkaden zunächst extrem zunehmen, bevor die gewünschte Ruhe einkehrt. Auch katharische Entladungen sind dabei keine Seltenheit. In der Regel hat derjenige der eine solche Krise erlebt, jedoch wenig Schwierigkeiten, die seelische Grundlage der Krise zu verstehen und versteht sich danach nicht selten wie erlöst.



Gelingt es Ihnen, nach einiger Zeit die 2 Farbpunkte zu 4 Farbpunkten und dann zu nur einem Punkt zu verschmelzen, dann haben sich die beiden Punkte wie Yin - und - Yang zu einer Form verschmolzen. Das ist für Sie das Zeichen, dass sich Ihre Augen und Ihr Geist gut entspannt haben.


Das Zusammenwirken von Schielen und
weichem Blick
Die Erweiterung der bewußten Aufmerksamkeit auf das gesamte sensorische Geschehen, wie auch auf die geistigen Prozesse im weichen Blick, wirkt äußerst desorientierend.

Ein hypnotischer bzw. selbsthypnotischer Zustand entsteht
Es handelt sich zweifellos um einen hypnotischen Zustand, der dadurch gekennzeichnet ist, dass kein geistiger "point of focus" mehr gegeben ist. Es wäre ein leichtes dabei einzuschlafen, wären da nicht noch die beiden farbigen Punkte, die der so erweiterten Aufmerksamkeit einen Halt bzw. eine Mitte geben.

Dieses Prinzip der Desorientierung spielt in allen uns bekannten Meditationsformen eine zentrale Rolle und man kann auch beobachten, dass bei all diesen Techniken eine solche Mitte, ein Anker (EIN FOKUS) wie wir ihn nennen, eine zentrale Rolle spielt, sei durch Beobachten oder Zählen der Atemzüge, durch Wiederholungen bestimmter Laute oder Worte, durch Bewegungen, bestimmte Sitzhaltungen oder sonstige Techniken. (Zum selbsthypnotischen Zustand: Natürlich kann man den so eingeleiteten Zustand dazu benützen um sich positive, formelhafte Vorsätze bzw. Suggestionen selbst zu geben)

Egal durch welche funktionierende Technik, es wird dem Meditierenden etwas in die Hand gegeben, das einerseits seine hypnotische Desorientierung fördert und ihn anderseits inmitten dieser Desorientierung wach hält.


Das besondere an den Farbpunkten ist, dass es sich bei ihnen um einen einfachen aber wirkungsvollen visuellen Anker handelt.
Der Umstand, dass der Blick des Betrachters auf einem Bild ruht, das zur einen Hälfte vom linken und zur anderen Hälfte vom dem rechten Gesichtsfeld gesehen wird, bringt auch wertvolle Aufschlüsse über Lateralitätsprobleme und deren Behebung.

Wenn der mittlere, entstandene Punkt einheitlich Grau-violett-schwarz erscheint, zeigt das, dass derzeit beide Gehirnhälften beim visuellen verarbeiten synchron arbeiten.

Da das linke visuelle Halbfeld mit der rechten Hemisphäre, das rechte Halbfeld mit der linken Hemisphäre verbunden ist, gibt die Farbtönung des mittleren, virtuellen Bildes einen Hinweis auf das relative Überwiegen der einen oder anderen Seite
(laterale Dominanz).

Die durch das Schielen entstandenen Doppelbilder der Punkte werden derart zur Deckung gebracht, dass
in der Mitte ein neuer Punkt sichtbar wird, der zur einen Hälfte mit dem linken und zur anderen Hälfte mit dem rechten Gesichtsfeld gesehen wird. Die versetzte Anordnung der Farben rot und blau ermöglicht es dem Betrachter, sofort etwaige vorhandene laterale Dominanzen selber zu erkennen. Wenn keinerlei Dominanz vorliegt ergibt sich beim Betrachten in der Mitte eine Mischfarbe
(Grau-Schwarz-Violett). Dabei spielt es keine Rolle, welcher Anteil von welchem Gesichtsfeld gesehen wird.

Bei einer Dominanz der linken visuellen Seite, sehen Sie in der Mitte das Bild des rechten Punktes. Das Bild des nicht dominanten Gesichtsfeldes
(linke Hemisphäre) ist nach unseren Erfahrungen (in Deutschland, Schweiz und Österreich) häufiger anzutreffen als der umgekehrte Fall. Bei extremen Dominanzproblemen kann es eine ganze Weile dauern (einige Minuten selten auch Stunden oder auch Tage), bis der Betrachter überhaupt ein Doppelbild sehen kann.

Bei Linkshändern die im frühem Alter durch falsche erzieherische Maßnahmen zum Gebrauch der rechten Hand angehalten wurden, zeigen sich Lateralitätsprobleme besonders deutlich. In der Regel ist es ihnen zunächst nicht möglich, die beiden inneren
(entstandenen) Punkte zur Deckung zu bringen: kurz vor dem entscheidenden Moment befallen sie die verschiedensten körperlichen Symptome.

Normalsichtige
Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die Beobachtungen Normalsichtiger
(ohne ausgeprägte laterale Dominanzen).
Wenn sich solche Personen vor die Punkte setzen, dauert es in der Regel nur kurze Zeit, bis sie den mittleren Punkt in der grau-violetten-schwarzen Mischfarbe sehen können. Die Dominanz mit der sie sich gleich zu Beginn vorfinden, kann buchstäblich je nach persönlicher Laune verschieden sein, d.h. einmal rechts, einmal links. Bevor jedoch das mittlere Bild seine Mischfarbe erhält, und die Augen darauf zur Ruhe kommen, gibt es meist eine kurze Phase der Unruhe, in der die Farben der mittleren Tafelreihe
(ohne bewußtes Zutun des Betrachters) wechseln. Der Wechsel der Farbkombination "rot - blau - rot" und "blau - rot - blau" verrät eine klare Verschiebung der Dominanz von einem Auge auf das andere und zurück.
Wie es jedoch zu Farbkombinationen wie "blau - blau - blau" oder "blau - rot - rot" kommen kann, ist noch nicht klar. In der Regel gelingt es jedem Betrachter im Laufe der Zeit, jede beliebige Kombination des mittleren Punktes herbei zu führen, ohne dass man jedoch sagen könnte, wie das Phänomen entsteht.

In der Tat scheinen die einfachen Farbpunkte eine Art Feedback-Anordnung zu sein, die es erlaubt, auf die Lateralität willentlich steuernden Einfluß zu gewinnen, und etwaige Unausgewogenheiten durch einfaches Training zu beheben. Unsere Beobachtungen bei umtrainierten Linkshändern, die ihr gestörtes räumliches Sehvermögen mit Hilfe der Punktmeditation zurückgewinnen konnten, legen die Vermutung nahe, dass sich mit Hilfe der beiden Punkte eine Verbindung zwischen einer visuellen Lateralität und den ihr zugrunde liegenden
(Gehirn) zerebralen Gegebenheiten herstellen läßt, über die es möglich ist, auf beide dauerhaften Einfluß zu nehmen.



Für die Praxis


Punktmeditation - Blick nach innen
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