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Canalis centralis

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Das
Akupunkturmeridiansystem und der Canalis centralis (der Zentralkanal des Rückenmarks) sind. maßgeblich an der Verteilung der inneren Energie beteiligt!.
G.H.Eggetsberger .



Der Hauptleitweg der inneren Energie
Es gibt einen Energiekanal im Rückenmark
(in der Wirbelsäule) der (mit hoher Wahrscheinlichkeit) einer der Hauptwege (Hauptleiterbahnen) neben den Akupunkturmeridianen, den Nervenbahnen und den Lymphbahnen ist. Hier fließt die innere Energie vom Beckenbereich bis ins Gehirn. Im Normalfall besteht dieser Fluss immer, je nach Gesundheitszustand mehr oder weniger. Ausgelöst durch Trainingstechniken wie z.B. das PcE-Training, kann dieser Fluss dann verstärkt aktiviert werden. Gerade bei einer verstärkten Aktivierung scheint dieser messbare Energiefluss den Zentralkanal (bzw. dessen Ummantelung) als Weg oder besser elektrische Leiterbahn zu benützen.

Im Folgenden stellen wir hier den Zentralkanal des Rückenmarks vor, sowie einige wissenwerte Hintergründe. Vor allem, die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte.



Canalis centralis, der Zentralkanal des Rückenmarks


Im Zentrum des Rückenmarks befindet sich ein fadendünner
Zentralkanal (Canalis centralis), ein Relikt der embryonalen Entwicklung, der in manchen Fällen "verschlossen" ist. Dieser zentrale Kanal ist mit Nervenwasser gefüllt und stellt den inneren Liquorraum des Rückenmarks dar.

Siehe Bild rechts: Foto - Schnitt durch das Rückenmark, mit ZK markiert (gut sichtbarer, schwarzer Kanal) der Zentralkanal (Canalis centralis).

Der "Energiekanal für die Kundalinienergie" der im Kundalini-Yoga Shushumna genannt wird, ist vermutlich das Äquivalent zu dem mit Flüssigkeit gefüllten Hohlraum (Canalis centralis) im Zentrum des Rückenmarks. Das zumindest glauben / glaubten viele Yogis (wie z.B. Sri Swami Sivananda) und auch einige moderne Wissenschaftter, die sich tiefer mit dem Phänomen Kundalinienergie beschäftigt haben.



Hintergrund: Bei einem Querschnitt durch das Rückenmark (siehe Bild oben rechts) fällt eine schmetterlingsähnliche, graue Form auf, die außen von einer weißen Substanz umgeben ist. Die weiße Substanz (Substantia alba) besteht aus Nervenfasern, den Axonen, jeweils mitsamt ihren weißlichen Myelinscheiden. Die graue Substanz (Substantia grisea) enthält die Neuronbestandteile (vorwiegend die Somata) der Rückenmarksneurone. In der grauen Substanz sind auch die Interneuronen zu finden, die die direkten Verbindungen und Beeinflussungen zwischen einzelnen Neuronen (Nervenzellen) ermöglichen.

Im Zentrum der Schmetterlingsstruktur aus grauer Substanz gibt es einen Hohlraum, der über die gesamte Länge den Zentralkanal (Canalis centralis) des Rückenmarks bildet.

Er ist der Überrest des Lumens des
Neuralrohrs, aus dem das Rückenmark beim Embryo entsteht. Der Zentralkanal ist mit Liquor cerebrospinalis gefüllt, bei älteren Personen kann sich dieser Kanal mitunter auch verschließen (obliterieren). Die Füllung dieses Zentralkanals, Liquor cerebrospinalis genannt ( = Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit) ist eine klare und farblose Körperflüssigkeit, die mit der Gewebsflüssigkeit des Gehirns direkt in Verbindung steht und daher auch in der Zusammensetzung sehr ähnlich ist. Der Liquor wird vom Plexus choroideus gebildet. Dabei handelt es sich um Adergeflechte, die in den vier Ventrikeln vorkommen. Dort findet also die Liquor - Neubildung statt! Das Liquor- Volumen stagniert bei etwa 150ml, allerdings wird dieses Volumen etwa 5 mal täglich ausgetauscht, sodass etwa 600ml Liquor täglich neugebildet werden müssen. Der "alte" Liquor wird von den Pacchioni-Granulationen (Ausstülpungen der Arachnoidea) resorbiert. (Der Canalis centralis gehört zum inneren Liquorraum.)

Hinweis: Bei einer großen Menge von 600ml pro Tag wird es auch klar, wie wichtig das tägliche Trinkverhalten (Trinkmenge) für Rückenmarksflüssigkeit und Gehirn ist. Siehe dazu Wasser und PcE-Übungen.



Bild oben:
Die Grafik zeigt die Entstehung und Entwicklung des Zentralkanals (Canalis centralis) von der Neuralrinne (ca. 22.Entwicklungstag) zum Neuralrohr (ca. 28. Entwicklungstag).



Schon in der dritten Lebenswochen tritt die Entwicklung eines Embryos in die wahrscheinlich wichtigste Phase überhaupt: Die Zellen wissen jetzt, was sie werden sollen, und teilen sich dadurch in drei Zell-Arten auf. Eine davon sind Nervenzellen - der Stoff, aus dem Gehirne sind. Diese Nervenzellen finden sich zu einem ersten, einfachen Neuronalrohr zusammen, das ist der empfindlichste Vorgang der Schwangerschaft überhaupt.

Etwa um die zehnte Woche beginnt das Neuronalrohr dann, rund 100 Milliarden Gehirnzellen auszubilden. Sie wandern über Wochen an ihren Platz in der künftigen Hirnrinde, bis eines Tages, um die 24. Woche, das Ungeborene damit sogar schon richtig hören kann. Das Gehirn ist geboren! Darüber hinaus entstehen entlang des Neuralrohrs das Nervensystem u.a. im Rücken und im Solarplexusbereich
(sog. Bauchirn). Weitere Nervenzellenverästelungen breiten sich im gesammten Organismus wie Wurzeln eines Baumes aus. 500 000 Nervenzellen pro Minute, so schnell wächst das Gehirn eines Embryos im Mutterleib.


Bild rechts: Alte indische Darstellung des Sushumna Kanals, von uns gelb beschrieben (bzw. Zentralkanals). Nach den alten indischen Vorstellungen der Yogis, verläuft die aufsteigende Hauptenergie (Kundalini) vor allem über diesen Kanal - über die einzelnen Chakren (im Bild
7 Chakren -2 im Kopf- sichtbar)
hinauf ins Gehirn bzw. zum Stirnchakra oder über dieses hinaus.

In der Bhagavadgita wird auf das Thema Kundalini nur kurz eingegangen. Die Upanishaden behandeln ebenfalls das Thema Kundalini. Der ind. Yogi und "Seher" Markandeya ist der erste, der
(tausende Jahre vor Christi Geburt) das Schweigen bricht und über die Kundalini berichtet. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Techniken zur Erweckung der inneren Energie auch in Indien scheinbar ein gut gehütetes Geheimnis.

Zum Beispiel wird ab diesem Zeitpunkt in den entsprechenden Schriften erwähnt: "In der Form einer Schlange ruhst du in dreieinhalb Windungen in der Höhlung der Kulakunda".

Mit Kulakunda ist der Knochen in Dreiecksform -Kreuzbein- gemeint. Der medizinische Terminus für das Kreuzbein ist immer noch os sacrum, heiliger Knochen, von den Römern in direkter Übersetzung aus dem Griechischen übernommen. Der besondere Status des os sacrum war in der Antike auch im Westen bekannt. Von den alten Ägyptern wissen wir, dass sie das Kreuzbein ebenfalls als einen heiligen, dem Gott Osiris zugehörigen, Knochen betrachteten.

Doch weiter: Die Kundalini-Energie bleibt im mittleren (Sushumna) von drei "feinstofflichen Kanälen", hier in diesem Zentralkanal steigt dann die innere Kraft auf. In den alten Texten: Diese aufsteigende Energie wiederum bringt einen als "Lebenswind" bezeichneten Effekt hervor, "der eine kühle bzw. kühlende Empfindung am und im Körper erzeugt". Diese kühle energetische Brise, kann dann am besten in den nach oben gerichteten Handflächen (Bild rechts) und über dem Scheitelzentrum (Sahasrara-Chakra) verspürt werden (bzw. Anm. des Verfassers: kann heute einfach gemessen werden).
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Kundalini-Yoga ist eine Yoga-Praxis, die besonders im Tantrismus eine wichtige Rolle spielt.
Siehe auch den
Link: KUNDALINI

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