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Der weiche Blick

PcE-Meditation > Blickmeditation


Hintergrund: Augenbewegungen, "weicher Blick
*"


Der Prozeß des Sehens besteht nicht nur in einer Abbildung der Umwelt durch den optischen Apparat des Auges, es wird auch das Sehfeld
(Gesichtsfeld) ständig abgetastet. Beim Menschen finden pro Sekunde etwa 3 Fixationsphasen statt, die durch Blicksprünge miteinander verbunden werden. Die ständige Bewegung der Augen wird uns nicht bewußt, ist aber notwendig für die Bildwahrnehmung.

Augen - Mikrobewegungen beim gesunden Auge
Die Mikrobewegungen der Augen haben eine eher geringe Amplitude, sie treten bei jeder Fixation auf. Unterschieden werden hier Drift, Tremor und Mikrosakkaden. Beim sog. Drift gleitet das Auge stetig und minimal vom Fixationsort ab, das auf der Netzhaut einfallende Licht trifft also immer neue und andere Sehzellen, so wird automatische eine Ermüdung dieser Zellen vermieden.
Die gleiche Funktion hat der natürliche Tremor, eine minimale Zitterbewegung der Augen mit Frequenzen von circa 50 Hz
(eine hin und her Bewegung in horizontaler Richtung).
Die Mikrosakkaden korrigieren die durch den Drift hervorgerufenen Verschiebungen und refixieren das Objekt neu, sie treten auch regellos auf und führen das Auge weg vom fixierten Objekt.

Wenn die Bewegung der Augen künstlich unterbunden wird, indem das Bild, das auf der Netzhaut gebildet wird, stabil gehalten wird, verschwindet dieses Bild schon in Sekunden aus unserer Wahrnehmung, und es bleibt zumeist der subjektive Eindruck eines merkmallosen grauen Feldes zurück. Das heißt der Prozess des Sehens ist ein total aktiven Prozeß. Die Bewegung der Augen erfolgt durch jeweils sechs äußere Augenmuskeln. Diese werden von Motoneuronen in drei Kerngebieten des Hirnstamms gesteuert. Diesen motorischen Kerngebieten übergeordnet sind verschiedene Blickzentren im Hirnstamm und das obere Mittelhirndach
(Colliculi superiores). Im weiteren können wir natürlich den Sehvorgang durch höhere Hirnbereiche (im Neokortex) bewusst steuern.

Die Bedeutung dieses Effektes war zunächst unklar, bis es in einem ausgeklügelten Versuch mit Bildprojektionen und Spiegel gelang, diese natürlichen raschen Augenbewegungen zu neutralisieren; dem Augenhintergrund wurde ein Bild so präsentiert, als gäbe es dieses Augenzittern nicht.

Ergebnis: Die Augen-Sinneszellen stellten Ihre Tätigkeit im Laufe einer halben Minute ein. Das Resultat war der absolute "Null-Nebel"" im gesamten Gesichtsfeld. Wurde ein anderes Bild projiziert, trat der Sehapparat sofort wieder für kurze Zeit in Aktion. Untersuchungen zeigten auch: Verhindert man das Augenmuskelzittern z.B. bei Narkotisierung der Muskeln in der Augenhöhle durch Injektionen
(z.B. bei bestimmten Operationen), so führt das ebenfalls innerhalb kurzer Zeit zur kurzzeitigen "Blindheit" bis die Wirkung der Betäubung nachlässt.


Eine einfache Testmöglichkeit der Konzentrationsfähigkeit
Die Augen bieten eine sehr schnelle Möglichkeit, die Aufmerksamkeit und Wahrnehmung einer Person zu messen. Gerade bei Aufgaben wie dem längere Fixieren zweier Punkte mittels dem weichen Blick, zeigt dem Anwender selbst wie lange er eine Konzentration aufrecht erhalten kann und wie gut er sich entspannen kann.

Je länger Sie absolut ruhig auf die beiden Fixationspunkte sehen können und den weichen Blick aufrecht erhalten können, desto länger wirken Sie direkt auf Ihr limbisches System und den Hirnstamm positiv und entspannend ein.


Lesen Sie weiter, der weiche Blick und Schnelllesetechniken ...


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* Der weiche Blick
In vielen Meditationstechniken wird der "weiche Blick" geübt: z.B. bei der Zen-Meditation. Dabei werden die Augenlider halb gesenkt (halb offen = halb geschlossen), die Blickrichtung wird 45 Grad schräg nach vorne zum Boden bzw. (im Soto-Zen) gegen die Wand gerichtet. Dabei den Blickpunkt nicht wirklich fixieren, sondern den "weichen Blick" anwenden, das heißt alles sehen, ohne zu "starren". Auch im Yoga wird der "weiche Blick" angewendet; Yoga-Augenübung: Im Sitzen oder Stehen schaut man weit weg. Dabei fixiert man nichts Bestimmtes, sondern schaut auf das, was hinter den Dingen ist … und natürlich wird diese Form der Meditation von bestimmten Zigeunergruppen benützt, diese schauen dabei auf farbige Tafeln oder Muster.


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