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Neurologie - Gott-Modul

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Neurotheologie

Gott im Gehirn - Die biologische Seite des Glaubens



Mit dem Glauben an Gott beschäftigen seit einiger Zeit immer mehr Wissenschaftler. Sie versuchen Fragen wie "Kann der Glaube an Gott auf neuronale Vorgänge im Gehirn zurückgeführt werden?" oder "Wie sieht die Biochemie religiöser Visionen aus?" zu beantworten. Dieser recht neue, interdisziplinäre Wissenschaftszweig nennt sich Neurotheologie.


Wenn alles, was den Menschen bewegt, seine Grundlage in den bioelektrischen und biochemischen Vorgängen des Gehirns hat, so der Ansatzpunkt der Forscher, müssten auch religiöse Gefühle, Erfahrungen und Vorstellungen dort entstehen oder zumindest ihre Spuren hinterlassen.

Hinweise auf einen solchen Zusammenhang geben Beobachtungen und Erfahrungen von Epileptikern, schreibt das Wissenschaftsmagazin
"Bild der Wissenschaft" in seiner Juli-Ausgabe 2005.
Bestimmte Formen der Epilepsie werden nämlich ungewöhnlich häufig von extremer Religiosität bzw. von starken religiösen Gefühlen und Erfahrungen begleitet.
In solchen Fällen sind die Anfälle meist auf den linken Schläfenlappen des Gehirns begrenzt und äußern sich nur selten in Krämpfen oder Bewusstlosigkeit.

Die Betroffenen haben vielmehr das Gefühl (bis hin zur Vision) einer göttlichen Gegenwart, verfallen entweder in Verzweiflung oder auch direkt in ekstatische Zustände. Häufig ist dadurch ihre gesamte Persönlichkeit verändert, manche werden arrogant, ichbezogen, humorlos und sehen selbst in den trivialsten Dingen wichtige kosmische Zusammenhänge. Auch sensorische Störungen wie Lichteindrücke und akustische Wahrnehmungen während der epileptischen Anfälle sind typisch - Phänomene, wie sie auch viele Religionsstifter oder stark religiöse Persönlichkeiten der Geschichte beschreiben.

Manche Wissenschaftler weisen daruf hin, dass der spätere Apostel Paulus beispielsweise eine Lichterscheinung hatte und dann hörte er die Stimme Jesu. Johanna von Orleans handelte auf Befehl einer göttlichen (inneren) Stimme.


Eine Schlüsselrolle bei diesen Erscheinungen schreiben Psychologen dem
Limbischen System im Schläfenlappen zu, das für die Verarbeitung von Gefühlen zuständig ist. Wird es stimuliert - sei es durch Reize von außen oder durch die elektrischen Entladungen während eines epileptischen Anfalls - spürt der Betroffene eine starke emotionale Erregung. Interessanterweise sind bei Schläfenlappen-Epileptikern zwar einige, aber nicht grundsätzlich alle Gefühle übersteigert:

Die so genannten Schläfenlappen-Persönlichkeiten reagieren hauptsächlich auf religiöse Wörter und Symbole, während zum Beispiel sexuelle Bilder nur sehr gedämpfte Echos hervorrufen. Das deutet nach Ansicht einiger Forscher auf ein "Gott-Modul" im Kopf hin, also auf eine spezielle Gehirnregion für Gotteserfahrungen.


Magnetische Stimmulation der Schläfenlappen

Gestützt wird die wichtige Rolle des Schläfenlappens bei religiösen Erfahrungen und Visionen auch durch die Experimente des kanadischen Neurowissenschaftlers Prof. Dr. Michael Persinger: Ihm gelang es sogar, spirituelle Erlebnisse künstlich im Labor hervorzurufen - mithilfe eines umgebauten gelben Motorradhelms (siehe Bild), in dem acht Magnetspulen (4 links und 4 rechts) schwache, fluktuierende magnetische Felder rund um den Schläfenlappen erzeugen.

Weit mehr als 1000 Freiwillige haben sich diesen Helm in einem schalldichten Laborraum bereits auf den Kopf gesetzt - und mehr als 80 Prozent von ihnen berichteten anschließend von mehr oder weniger intensiven spirituellen Erlebnissen, wie dem Hören von Stimmen, einer vibrierenden oder schwebenden Empfindung oder dem Gefühl einer fremden Präsenz. Dabei spielte es keine Rolle, ob die Probanden Atheisten waren oder schon von je her an eine höhere Wesenheit glaubten.

Hintergrund: Auch hier spielen wahrscheinlich lokale Nervenüberaktivitäten im Limbischen System eine direkte Schlüsselrolle, berichtet die Zeitschrift "Bild der Wissenschaft". Auch längerer Schlafentzug, Sauerstoffmangel oder starke Unterzuckerung können solche Überaktivitäten auslösen. Persinger glaubt sogar, dass viele Berichte von göttlichen Visionen auf Schwankungen des Erdmagnetfelds zurückgeführt werden können, wie sie beispielsweise vor einem Erdbeben auftreten.


Link: Mögliche Erklärung
Siehe dazu auch den Bericht über die magnetischen "Antennen" im Menschen!




DER GLAUBE AN GOTT - UND SEINE NEUROPSYCHOLOGISCHEN URSACHEN




Weiterführendes:


Im Jahr 1987 brachte der kanadische Wissenschaftler Michael Persinger (Foto rechts), der sich auf die Erforschung des Gehirns spezialisiert hat, sein Buch "Neuropsychological Bases of God Beliefs" heraus, in dem er über seine ungewöhnlichen, für manche vielleicht sogar erschreckenden Forschungsergebnisse berichtet.

Persinger, der an der Laurentian University in Sudbury, Ontario, lehrt, hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Gründe für religiöse Erfahrungen zu erforschen. Eine kleine Zusammenfassung von Persingers Forschungsergebnissen wurde zehn Jahre später veröffentlicht, und zwar von dem kanadischen Wissenschaftsjournalisten Nicholas Regush, in dessen Buch "The Breaking Point". Dies ist ein Zeichen dafür, dass Persingers Entdeckungen nichts von ihrer Aktualität, aber auch nichts von ihrer Brisanz, verloren haben.

Die mystischen Erfahrungen, im Labor erzeugt
Prof. Dr. Persinger hatte mehrere Personen zu Tests eingeladen. Die Hälfte dieser Personen hatten kurz zuvor Gehirntraumata erlitten, die andere Hälfte war vollkommen gesund gewesen. Bei beiden Gruppen gelang es Persinger, mystische und/oder paranormale Erfahrungen auszulösen: Besuche von Göttern, Dämonen u.a..
Schon immer berichten Menschen davon, von Musen inspiriert, von Engeln besucht, von Dämonen sexuell missbraucht zu werden. Und sie berichten ebenso davon, dass Gott zu ihnen gesprochen habe. Persinger konnte bei ungefähr 600 Testpersonen experimentell beweisen, dass er die gleichen Erfahrungen durch elektromagnetische Stimulationen bestimmter Gehirnregionen hervorrufen konnte.

In der Praxis sahen die Tests von Persinger so aus:
Der Reporter Regush beschreibt es genauer: Die Testperson sitzt auf einen bequemen Stuhl, allein in einem schalldichten Laborraum; er oder sie trägt einen gelben Helm, wie ihn auch Motorradfahrer benutzen. Allerding ist der Helm der Testperson mit Elektroden ausgestattet. Im Raum werden alle Lichter ausgeschaltet und die Tür wird geschlossen. Ungefähr zwanzig Minuten lang erhalten bestimmte Gehirnregionen der Testperson unregelmässige Pulse
(mit bestimmten Frequenzmustern) von elektromagnetischen Feldern, die von einem Computer kontrolliert werden. Einige Personen hatten einen so starken Eindruck von der Gegenwart eines "anderen Bewusstseins" in ihrer Nähe, dass sie fühlen konnten, wie sie berührt oder manipuliert wurden. Andere hatten einfach nur sehr schönes Gefühl, aber weniger den Eindruck, dass jemand bei ihnen war.



Die neurologische Erklärung
Prof. Dr. Persinger's Theorien über das Gehirn bezieht sich auf die elektrische Aktivität im Gehirn und die Natur von Schlaganfällen, sowie um die Art und Weise der Verbindungen zwischen linker und rechter Gehirnhälfte und um die Funktionen der Schläfenlappen. Neuere Studien haben gezeigt, dass die Gehirnstrukturen, in denen Gefühle wahrgenommen werden, wie z.B. die Amygdala in den Limbischen Hirnregionen, elektrisch hoch instabil sind.

Durch die speziele Stimulationstechnik siehe Bild rechts kommt die an sich schon elektrisch instabile Hirnstruktur noch weiter weg vom stabilen Zustand.



Gehirnoperationen und verändertes Bewusstsein

Ebenso haben Studien gezeigt, dass, wenn die Amygdala und der Hippocampus während Gehirnoperationen unbeabsichtigt stimuliert werden, die betroffenen Personen von der Gegenwart eines Fremden oder von mystischen Erfahrungen sprechen.

Persinger nimmt nun an, dass sanfte und daher unbemerkte Arten von Hirnstörungen die von elektrischen Aktivitäten begleitet werden im linken oder rechten Schläfenlappen eine kurze Störung im ansonsten normalen Informationsfluss im Gehirn auslösen. Diese Störungen wiederum verändern die Art und Weise, wie die Information zwischen den beiden Gehirnhälften ausgetauscht werden. Normalerweise sind die zwei Hemisphären vor gegenseitigen Störungen durch Neuronen im Kortex geschützt, die die Information über einen Nervenstrang des Corpus callosum schicken. Laut Persinger kann z.B. ein winziger Schlaganfall
(der ansonst keine bemerkbaren, bleibenden Schäden auslöste) diesen geschützten Zustand kurzzeitig ausser Kraft setzen. Wenn dies geschieht, ist das "Sich-selbst-bewusst-sein" einer Person plötzlich verschoben.

Der Theorie Persingers zufolge geht dieses "Bewusst-sein" kurz von der rechten in die linke Gehirnhälfte über und erschafft dadurch ein anderes Bewusstseinsstadium oder das Gefühl für die Gegenwart einer anderen Person.

Spirituelles Erlebnis: Der Selbstversuch eines Reporters.

Wer das Gehirn an der richtigen Stelle mit einer Magnetspule stimuliert, kann Ungeahntes hervorrufen.


Natürlich war der Reporter Regush aufgrund der Informationen neugierig geworden und so hat er sich selbst einem Test in Persingers Labor unterzogen. Er berichtet selbst: "Ich habe Gott nicht gesehen, aber ich befand mich plötzlich in einem Fluss aus Gesichtern, die durch mich hindurchrasten und schnell in einer von Sternen hell erleuchteten Nacht verschwanden. Einige Gesichter waren wie die von Clowns, andere mehr wie die von Dämonen oder zumindest von Leuten, die auf einen Kampf aus waren. Alle Gesichter schienen so real zu sein, wie die Gesichter der Menschen, mit denen ich täglich spreche. Ich sagte zu Persinger, dass diese Erfahrung manchmal etwas schockierend, aber meistens erfreulich, ja sogar berauschend war. Persinger meinte darauf: "Ich habe Ihnen eine sehr milde Stimulation Ihrer Schläfenlappen gegeben.
Schliesslich wollen wir ja, dass unsere Gäste sich bei uns wohlfühlen."

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Die eindeutige Lokalisierbarkeit der von der Schläfenlappen-Epilepsie betroffenen Hirnregionen hat den bekannten US Neurologen Prof. Dr. Ramachandran zu der populistischen Mutmaßung veranlasst, dort (= hinter dem linken Ohr) den Sitz des „Gottes-Moduls" im menschlichen Gehirn gefunden zu haben.

Sind epileptische Anfälle
(fokale Epilepsie) auf diese relative kleine Hirnregion begrenzt, gehen diese oft, wenn auch nicht in allen Fällen, mit Erlebnissen göttlicher Gegenwart einher, dem Gefühl „in Flammen zu stehen" und sich in einem unmittelbaren Kontakt mit Gott zu befinden. Aber auch außerkörperliche Erfahrungen (out of the body) können in diesem eng umgrenzten Hirnareal ausgelöst werden.

Diese Gefühle reichen von der tiefsten Verzweiflung bis hin zur höchsten Ekstase. Dieser Zusammenhang zwischen Epilepsie und Religion ist nicht neu.
Bild rechts: Gyrus angularis ein Teil des "Gottesmoduls"

Siehe dazu auch Link:

Elektrische Stimulation löst "Out of Body" (außerkörperliche Erfahrung) -Erlebnisse aus!



Auch andere Wissenschaftler haben mit den Magnetfeldern experimentiert.




Auch diese Neurowissenschaftler berichten Erstaunliches, sobald sie die Auswirkungen von Magnetfeldern und Strom auf das menschliche Gehirn untersuchen. So auch der australische Physiker und Hirnforscher
Prof. Dr. Allan Snyder.

Er teilt zwar keinen gelben Helm aus, sondern benutzt eine einfache achtförmige Magnetspule
(siehe Bild rechts) – doch auch er kann mit Außergewöhnlichem aufwarten:

Vor der Magnetbehandlung lässt er seine Testpersonen ein Pferd malen. Eine Aufgabe, die häufig eher schlecht als recht gelingt. Nachdem Snyder das Gehirn der Probanden stimuliert hat, entstehen jedoch kunstvolle Pferdebilder. „Wir glauben, dass wir durch die Aktivierung der linken Hirnhälfte verborgene Fähigkeiten in jedem von uns wecken können“, erklärt er. Dabei hat er Kreativität und Sprachbegabung im Visier. Die Idee dazu kam ihm bei seinen Forschungsarbeiten mit Inselbegabten (Savant). Diese Inselbegabten, zu denen auch viele Autisten gehören, können deshalb beispielsweise Telefonbücher auswendig lernen, weil bestimmte Regionen ihres Gehirns besonders aktiv sind. Allan Snyder publizierte seine Ergebnisse in international angesehenen Fachzeitschriften und leitet das Center for the mind der Universität Sydney. Nun versucht er, mithilfe der gezielten magnetischen Hirnstimulation auch bei gesunden Menschen Überbegabungen auszulösen.



Dass das menschliche Gehirn sich mithilfe von Magnetfeldern beeinflussen lässt, ist seit dem frühen 20. Jahrhundert belegt.

1903 haben die Psychiater Adrian Pollacsek und Berthold Beer in Wien ein Patent angemeldet, dass die Behandlung von Depressionen und Neurosen mit elektromagnetischen Anwendungen beschreibt. „Um die Nervenleitfähigkeit bei Unfallopfern oder bei Multiple-Sklerose-Kranken zu testen, wird seit Anfang der 80er-Jahre mit einem einfachen magnetischen Puls eine bestimmte Gehirnregion durch die Schädeldecke hindurch stimuliert“, erklärt Thomas Schläpfer, wissenschaftlich arbeitender Psychiater an der Uniklinik Bonn.

Ein weiteres Untersuchungsfeld tut sich auf
In den Neurowissenschaften hat man sich mittlerweile auf eine weitere Vorgehensweise verlegt. Heute werden auch jene untersucht, von denen man annimmt, dass sie sich sozusagen von ihrer Beschäftigung her in mystischen Dingen auskennen. Nähmlich Nonnen, Mönche, Yogis. Diese blicken oft auf eine jahrzehntelange Praxis der Meditation zurück. Unabhängig davon, zu welchem Zeitalter oder in welcher Tradition die Versenkungsübungen durchgeführt werden, berichten die Praktizierenden von ähnlichen Phänomenen wie die Personen die eine Magnetstimmulation erfahren haben oder unter Schläfenlappenepilepsie leiden. In der Meditation erfährt der Mensch einen tiefen Frieden und schaut die Einheit allen Seins, eine Erfahrung, die zuweilen derart nachhaltig beeindruckend wirkt, dass mancher dann sein ganzes Leben darauf ausrichtet.

Dr. Matthieu Ricard
Am Beispiel des Molekularbiologen Dr. Matthieu Ricard. Im Alter von 26 Jahren hatte der Franzose am berühmten Institut Pasteur seine Studien in Molekularbiologie mit dem Doktortitel abgeschlossen. Doch statt sich einer weiteren akademischen Laufbahn zu verschreiben, reiste er in den Himalaya und widmete sich der Meditation unter Anleitung tibetischer Buddhisten. Heute ist Dr. Ricard selber ein Lama, er blickt auf dreissig Jahr spiritueller, meditativer Praxis zurück und zählt als Berater und Fotograf zum engsten Kreis des Dalai Lama.

Als dieser 1992 in folge einer Konferenz über Wissenschaft und Spiritualität in Dharamsala der Dalai Lama vom amerikanischen Emotionsforscher Dr. Richard Davidson gefragt wurde, ob er für eine Untersuchung erfahrene Meditierende empfehlen kann, brauchte das Oberhaupt der Exiltibeter nicht lange zu überlegen. Seine Wahl fiel auf Matthieu Ricard. Und so kam es, dass der französisch-tibetische Mönch bald darauf in Davidsons Labor an der Universität von Madison, Wisconsin, vor der Aufgabe stand, sich in den ihm vertrauten meditativen Zustand des «vorbehaltlosen Mitgefühls» zu versetzen – und dann in die Röhre der funktionellen
Magnetresonanztomografie und zum EEG zu begeben.


Die Bilder, welche das Gerät von der Gehirntätigkeit Matthieu Ricards
(Bild rechts: Dr. Matthieu Ricard beim EEG) und sieben weiterer Mönche lieferte, waren höchst aufschlussreich. Während der Meditation kam es zu einem erheblichen Zuwachs an Gammawellen (30 Hz EEG-Wellen), jener Hirnströme im Bereich von über dreissig Hertz, die charakteristisch sind für Hirn-Synchronisation und kognitive Höchstleistungen des Denkapparats.

Besonders aktiv war bei den Meditierenden der linke Frontallappen, was auf ein hohes Mass an Konzentration, verbunden mit positiven Gefühlen wie Zuneigung und Mitgefühl, schliessen lässt, während die Tätigkeit jenes Hirnareals zurückging, welches Informationen der Sinne verarbeitet, die der räumlichen Orientierung dienen.

Mit dieser Untersuchung konnte sichtbar gemacht werden, was Meditierende seit Jahrtausenden erfahren und beschreiben: Geistig hellwach und gesammelt, jenseits von Raum und Zeit, erfahren sie sich als vereinigt mit einem umfassenden Bewusstsein.

Die Zunahme der Gammawellen brachte die Forscher auf die Spur einer Entdeckung, die sich als bahnbrechend erweisen sollte. Klugerweise war in die Untersuchung eine Kontrollgruppe von Menschen einbezogen worden, die wenige Tage zuvor erst mit dem beim Versuch angewandten Verfahren der Meditation vertraut gemacht worden waren. Auch bei einem Teil dieser Testpersonen zeigte sich eine Zunahme der Gammawellen, doch sobald diese die Übung einstellten, war auch der Zuwachs dahin. Ganz anders bei den «Meditations-Profis»: Deren Gammahirnwellen blieben auch nach Abbruch der Meditation auf exorbitant hohem Niveau, was darauf schliessen lässt, dass hier für einmal die Verheissung einer Religion mit deren Wirklichkeit übereinstimmt, hatten die Mönche während ihrer jahrzehntelangen Meditationspraxis doch offenkundig die Werte Güte und Mitgefühl wirklich verinnerlicht.

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Unsere eigenen Laboruntersuchungen mittels Hirnpotentialmessungen an Yogis, Shaolin-Mönchen (siehe Bild rechts) und Meditierenden zeigten:
Die meisten der besonders geübten Meditierenden verfügten im Zustand der Meditation über hohe
(oft extrem hohe) elektrische Aufladungen im Gehirn, diese waren umso höher je flexibler die Wirbelsäule war und je weniger Muskelverspannungen (gemessen mittels Muskelspannung Elektromyographie - EMG) vom 5. Lendenwirbel bis hin zu den Nacken- und Halswirbelbereichen auftraten.

Nur die entspannte, richtige Haltung war ein Garant für einen guten Energiefluss und eine ausreichende hirnelektrische Aktivität. In weiterer Folge der Meditationspraxis entstand eine ganz besondere Verschiebung der Aufladung und der Aufladungsprozesse in bestimmten Hirnbereichen. Wobei andere Hirnbereiche weniger effektiv versorgt wurden. Siehe dazu auch Energiestau in der Wirbelsäule.

Diese Untersuchungen zeigt auch, wie wichtig es ist,
VOR einer guten Meditation, die Entspannungsübungen (z.B. PcE-Yogaübungen) durchzuführen. Auch zeigte es sich, dass es im Falle von verminderten Energieflüssen (Gleichspannungspotentialen die das Gehirn aufladen) zu keinem besonderen inneren Erleben bei der Meditationspraxis kommt. Power-Übungen wie z.B. das Pc-Muskeltraining können helfen, die hirnelektrische Aufladung, bis zu dem Punkt wo die tiefgreifenden Erfahrungen entstehen, schneller zu erreichen.

Bestimmte energieverstärkende Maßnahmen
(Powertechniken) können weiter hilfreich sein, die besonderen meditativen Zustäde zu erreichen.

Siehe dazu auch die PcE-Meditation ...




Energiereiche Meditation -
aktiviert und deaktiviert spezielle Bereiche in unserem Gehirn!


Stress sollte nicht unser Normalzustand sein, funktionierende energiereiche Meditation aktiviert und deaktiviert spezielle Bereiche in unserem Gehirn und stellt wieder ein Gleichgewicht her.

Im Gehirn des Meditierenden werden die
Parietallappen (die für unseren Raumbezug zuständig sind) mehr oder weniger deaktiviert und die Frontallappen werden stressfrei vermehrt aktiviert. In tieferen Zuständen wird dann der Partiallappenbereich immer mehr deaktiviert (was im normalen Leben eigentlich so gut wie nie vorkommen kann). Das ist ein einfacher, messbarer Prozess. Schon bei unseren ersten Forschungen zum PcE-Effekt konnten wir einen bemerkenswerten Prozess erkennen: Steigt die elektrische Hirnaufladung (vor allem im Frontalen Hirnbereich) über ein bestimmtes Niveau an, so beginnt sich die ansonsten unsymetrisch aktiven Gehirnhälften in ihrer Aktivität (frontal) auszugleichen. Danach kommt es erst zu einem symetrischen Anstieg der Hirnaktivität in BEIDEN Hirnhälften. Dies ist wiederum gleichbedeutend mit einer Verbesserung der persönlichen, kognitiven Fähigkeiten* im Alltag und mit verbesserten tiefgreifenden Erlebnissen bei der Meditaion. Alle diese positiven Veränderungen bleiben nach unseren Forschungen der letzten Jahre dauerhaft bestehen. Es scheint so, als wäre unser Gehirn dafür vorbereitet mit mehr Energie zu arbeiten und nur in diesem Fall arbeitet das Gehirn auch wirklich ausgewogen mit beiden Hirnhälften.

Unsere Lebensqualität wird durch die aktuelle Aktivität der Frontallappen maßgebliche beeinflußt, diese ist bei vielen Menschen unteraktiv oder einseitig
(unausgewogen) überaktiviert.
Mit unteraktiven Frontallappen erscheint das Leben grau, langweilig und man neigt mehr zu depressiven Zuständen. Mit einseitig überaktiven Frontallappen hingegen, neigen wir, je nach Hirnhälfte, zu starker Emotionalität oder zu starken nervlichen Reaktionen auf den Alltagsstress.

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* Zu den kognitiven Fähigkeiten eines Menschen zählen zum Beispiel die Konzentration - Aufmerksamkeit, die Erinnerung, das Lernen, die Kreativität, das Planen, die Orientierung, die Imagination, die Argumentation, die Introspektion, der Wille, das Glauben und einiges mehr.

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Oder mit den Worten eines Trainierenden der PcE-Techniken: Es ist so, als würde ein zweiter Prozessor bei einem Computer zugeschaltet. Alles läuft besser, ruhiger, gleichmäßiger und man kommt an Informationen und Wahrnehmungen heran die man vorher niemals hatte. Und das in jeder Stunde des Tages.

Darüber hinaus erlangt man in der PcE-Meditation tiefe Einsichten, Gefühle der Verbundenheit, der Leichtigkeit, der inneren Befreiung und visuelle Erlebnisse von denen man zuvor nur gelesen hat.








Lesen Sie weiter: Das Delpasse Experiment ...
Zu den erstaunlichsten Entdeckungen, die im Rahmen der Jenseitsforschung von Naturwissenschaftlern im Zwischenreich von Tod und Leben gemacht wurden, gehört der DELPASSE-EFFEKT.





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